Dr Nick LloydOnline-Buchung für Tierarztpraxen: Was Klienten wollen
Die Buchungspräferenzen von Klienten verändern sich schnell.
Kernpunkte
- Etwas mehr als ein Viertel der Tierhalter bevorzugt inzwischen, Routine‑Termine online statt telefonisch zu buchen. Bei Tierhalter unter 35 Jahren und in Städten steigt dieser Anteil auf fast die Hälfte.
- Schwierigkeiten, überhaupt einen Termin zu bekommen, oder lange Wartezeiten wurden häufiger genannt als Sorgen über die klinische Versorgung oder den allgemeinen Kundenservice.
- Eine Online‑Buchung muss Klienten und Tier mit dem passenden Termin‑Typ, der richtigen behandelnden Person, dem passenden Raum und der korrekten Dauer zusammenbringen.
Online‑Buchungen werden für Routine‑Termine in Tierarztpraxen zunehmend zum Standard. Etwas mehr als ein Viertel der befragten Tierhalter bevorzugte die Online‑Buchung gegenüber der telefonischen Terminvereinbarung, laut einer 2025 Vetstoria survey. Dieser Anteil stieg auf fast die Hälfte bei Tierhalter unter 35 Jahren und bei Menschen, die in Städten leben. Wenn Online‑Buchungen nicht verfügbar sind, müssen Klienten die Terminvereinbarung aufschieben oder die Praxis während der Öffnungszeiten kontaktieren.
Was Klienten verlangen
Klienten müssen echte Verfügbarkeiten sehen und die Buchung auf dem Smartphone abschließen können. Sie brauchen außerdem eine sofortige Bestätigung und die Möglichkeit, den Termin zu ändern oder zu stornieren, ohne in der Praxis anrufen zu müssen. Viele Buchungssysteme erfassen weiterhin nur eine Anfrage, statt einen Termin in einem Live‑Kalender verbindlich zu reservieren. Klienten warten dann darauf, dass die Praxis die Buchung bestätigt oder ändert. Genau deshalb kann Lupas AI receptionist Tierarztteams Zeit sparen – und Klienten direkt „hier und jetzt“ einbuchen.
Warum ein schwieriger Buchungsprozess das Erlebnis verschlechtert
In einer Umfrage im Vereinigten Königreich und in Australien mit 2.000 Tierhalter wurden die Teilnehmenden gefragt, was sie an einer Tierarztpraxis am meisten frustriert. „Schwierigkeiten, einen Termin zu bekommen“ oder „lange Wartezeiten“ standen mit 19 Prozent an erster Stelle. Das ist mehr als doppelt so viel wie der Anteil derjenigen, die klinische Versorgung oder Kundenservice nannten – beide wurden jeweils von 8 Prozent genannt. Der Buchungsprozess prägt damit den Eindruck der Praxis, noch bevor die Konsultation überhaupt beginnt. How veterinary practices can improve online reviews and build client trust beschreibt dieselbe Dynamik aus der Perspektive „danach“, wenn dieser Eindruck bereits entstanden ist. Online‑Buchungen ermöglichen es außerdem, Routine‑Termine außerhalb der Telefonzeiten zu vereinbaren. Das ist besonders hilfreich für Klienten, die während des Arbeitstags nicht anrufen können.
Die wichtigsten Funktionen
Die meisten Tierarztpraxen bieten inzwischen Online‑Buchungen an. Ein System muss jedoch auch Termine abbilden können, die nicht in einfache Routine‑Slots passen. Schlecht konfigurierte Systeme bieten für einen ausgewählten Termin‑Typ möglicherweise die falsche Dauer, die falsche behandelnde Person oder den falschen Raum an. Die Rezeption muss den Fehler dann erkennen und Klienten kontaktieren, um neu zu buchen. Ein System sollte verhindern, dass Klienten Kombinationen auswählen, die die Praxis nicht sicher anbieten kann. Prüfe, ob das System:
- für jeden Termin‑Typ die richtige Dauer, die richtige behandelnde Person und den passenden Raum zuweist
- es Klienten ermöglicht, mehrere Tiere zu buchen, wo das sinnvoll ist
- Erinnerungen auslöst, die an den bestätigten Termin gekoppelt sind
- dringende oder ungeeignete Fälle direkt an die Praxis umleitet
Auch die Online‑ und die Telefon‑Terminkalender müssen sich in Echtzeit aktualisieren. Wenn sie das nicht tun, kann derselbe Slot zweimal angeboten werden. Dann muss die Rezeption den Konflikt auflösen und eine der Parteien kontaktieren. Beide Kanäle sollten aus demselben Live‑Kalender lesen und in denselben Live‑Kalender schreiben.
Alles richtig machen – ohne den persönlichen Kontakt zu verlieren
Manche Praxen befürchten, dass Online‑Buchungen den persönlichen Kontakt mit Klienten reduzieren könnten. Umfragedaten deuten jedoch darauf hin, dass Online‑Buchungen administrative Zeit sparen und gleichzeitig eine hohe Zufriedenheit erhalten. In einer separaten Umfrage unter 104 Tierarztpraxen, die bereits Online‑Buchungen nutzten, gaben 89 Prozent an, dass dadurch täglich zwischen fünf Minuten und zwei Stunden Verwaltungszeit frei wurden. survey of 104 veterinary practices Rückmeldungen aus mehr als einer Million Buchungen über dasselbe System zeigten eine Zufriedenheitsrate von 96 Prozent. Diese Zeit kann für Anrufe und Gespräche genutzt werden, die eine Person brauchen. Online‑Buchungen sollten neben dem Telefon bestehen – nicht als Ersatz. Klienten, die Self‑Service bevorzugen, können direkt buchen, während die Rezeption für dringende, komplexe oder sensible Anliegen erreichbar bleibt. Gleichzeitig reduziert es die Zeit, die die Rezeption dafür aufwendet, ungeeignete oder doppelte Buchungen zu korrigieren. Lupa verknüpft Termin‑Typ, Dauer, behandelnde Person, Raum und Erinnerungsregeln innerhalb desselben Buchungs‑Workflows. Das reduziert ungeeignete Buchungen und manuelle Umbuchungen. Reducing no-shows in a veterinary practice ist eine sinnvolle nächste Lektüre für Praxen, die das Buchungserlebnis ganzheitlich betrachten. Um zu sehen, wie Lupas Termin‑ und Buchungswerkzeuge zusammenspielen, kannst du hier eine Demo buchen: book a demo.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Anteil der Tierhalter bevorzugt Online‑Buchungen?
Etwas mehr als ein Viertel der Tierhalter bevorzugt inzwischen, Routine‑Termine online statt telefonisch zu buchen, laut einer Vetstoria‑Umfrage aus dem Jahr 2025 unter 2.000 Tierhalter im Vereinigten Königreich und in Australien. Bei Tierhalter unter 35 Jahren und bei Menschen in Städten steigt der Anteil auf fast die Hälfte.
Was frustriert Tierhalter am meisten bei der Terminbuchung?
Schwierigkeiten, einen Termin zu bekommen, oder lange Wartezeiten – genannt von 19 Prozent der Befragten in derselben Umfrage. Das ist mehr als doppelt so viel wie der Anteil derjenigen, die klinische Versorgung oder Kundenservice nannten – beide jeweils 8 Prozent.
Reduziert Online‑Buchung den persönlichen Kontakt?
Nicht unbedingt. Praxen berichten, dass Online‑Buchung vor allem Verwaltungszeit freisetzt, statt persönlichen Kontakt zu ersetzen: 89 Prozent gaben an, dass täglich zwischen fünf Minuten und zwei Stunden Zeit frei wurden, bei einer Zufriedenheitsrate von 96 Prozent über mehr als eine Million Buchungen. Die Rezeption bleibt für dringende, komplexe oder sensible Anrufe verfügbar.
Was sollte ein Online‑Buchungssystem leisten?
Es sollte für jeden Termin‑Typ die richtige Dauer, die richtige behandelnde Person und den passenden Raum zuweisen, es Klienten ermöglichen, mehrere Tiere zu buchen, Erinnerungen an den bestätigten Termin koppeln und dringende oder ungeeignete Fälle sofort an die Praxis umleiten. Außerdem müssen Online‑ und Telefon‑Kalender in Echtzeit aktualisieren, damit derselbe Slot nicht zweimal angeboten wird.
Bestätigt Online‑Buchung Termine sofort?
So sollte es sein. Viele Systeme erfassen nur eine Anfrage, die die Praxis erst bestätigen oder ändern muss, statt einen Live‑Termin sofort zu reservieren. Klienten wollen sofortige Bestätigung und die Möglichkeit, ohne Anruf zu ändern oder zu stornieren.

Dr Nick Lloyd
Dr Nick Lloyd BVSc MRCVS is the Chief Veterinary Officer at Lupa, and the former president of the Society of Practising Veterinary Surgeons (SPVS).
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